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Musterbericht

So sieht der Bericht aus.

Das Ergebnis eines 360°-Feedbacks mit antonia ist kein Zahlen-Rating, sondern ein Bericht, der Erwartungen klärt und Entwicklung anstößt. Dieses Muster zeigt Aufbau, Tiefe und Tonalität — am Beispiel von Franziska N., Leitung Vertriebs-Innendienst.

Musterbericht. Alle Personen, Aussagen und Inhalte sind fiktiv. Aufbau, Struktur und Detailtiefe entsprechen einem echten Bericht.

Wie dieser Bericht entstanden ist

Dieser Bericht ist kein Zeugnis und kein Bewertungsinstrument. Er ist eine Arbeitsgrundlage für Deine Entwicklung: ein Feedback, das Dir wirklich weiterhilft und die Zusammenarbeit mit den Menschen um Dich herum stärkt. Alles, was hier steht, wurde in dieser Absicht gesammelt und aufbereitet.

Datenbasis

In den vergangenen Wochen haben 14 Gespräche stattgefunden: Deine eigene Selbstreflexion, acht Gespräche mit Deinen Mitarbeitenden, vier Gespräche mit Kolleg:innen auf gleicher Ebene und ein Gespräch mit Deinem Vorgesetzten Bernhard M. Die Dialoge wurden von antonia geführt, Deinem KI-gestützten Feedback-Coach. Jede Gesprächspartnerin und jeder Gesprächspartner hat die eigene Zusammenfassung am Ende gesehen, redigiert und freigegeben.

Anonymität und Transparenz

Die Perspektiven Deiner Mitarbeitenden und Kolleg:innen fließen anonym ein. Sie sind gebündelt und so weit von Person und Situation gelöst, dass niemand erkennbar wird; der Kern bleibt dabei erhalten. Die Perspektive von Bernhard M. ist nicht anonym, das wurde im Gespräch transparent gemacht. Dein Selbstbild steht im O-Ton, so wie Du es formuliert hast.

Wie Du diesen Bericht liest

Die Unterscheidung in diesem Bericht heißt nicht „gut oder schlecht“, sondern „so wünsche oder erwarte ich es“ und „so erlebe ich es“. Eine unerfüllte Erwartung ist ein Klärungs- oder Entwicklungsanlass, kein Defizit. Die wertvollste Information liegt dort, wo Selbstbild und Fremdbild voneinander abweichen. Genau dort lohnt sich das Hinschauen.

Der Bericht wird im Coaching-Gespräch mit Julia Halwax gemeinsam besprochen. Du musst hier also nichts allein einordnen oder abschließend bewerten.

Das Wichtigste auf einen Blick

Deine Stärke

Verlässlichkeit mit Menschlichkeit

Alle drei Perspektiven beschreiben dasselbe Bild: Wenn es eng wird, bist Du da, ruhig, klar, und Dein Wort gilt. Dein Team fühlt sich von Dir als Menschen gesehen, Deine Kolleg:innen verlassen sich auf Deine Zusagen, Bernhard M. nennt Dich das operative Rückgrat des Vertriebs.

Dein Kryptonit

Du fängst alles selbst ab

Du beschreibst es selbst wortgleich so, wie es alle anderen erleben: Wenn etwas liegen bleibt oder Druck entsteht, übernimmst Du. Das schützt kurzfristig alle Beteiligten und kostet langfristig genau das, was Du Dir wünschst: Entwicklung im Team, Klarheit an den Schnittstellen und Deine Stimme in den großen Themen.

Die zentrale Einladung

Vom Schutzschild zur Raumgeberin

Dein Umfeld wünscht sich nicht mehr Schutz von Dir, sondern mehr Zutrauen: Verantwortung, die beim Team bleibt, auch wenn es kritisch wird. Klarheit, die vor Harmonie kommt. Und eine Stimme nach oben, die Zielkonflikte sichtbar macht, statt sie leise wegzuarbeiten.

Dein Selbstbild

Aus Deinem Selbstreflexions-Dialog, im O-Ton

Dein Anspruch an Dich
„Mein Team soll sich zu hundert Prozent auf mich verlassen können. Und der Vertrieb auch. Wenn bei uns etwas liegen bleibt, spürt das am Ende der Kunde.“
„Ich will ein Schutzschild sein. Der Druck aus dem Außendienst darf nicht ungefiltert auf mein Team durchschlagen.“
Deine Fremdbild-Hypothesen

Was Du glaubst, wie Deine Mitarbeitenden Dich erleben:

„Verlässlich, nahbar, das hoffe ich zumindest. Vielleicht auch: zu sehr Glucke. Ich fürchte, das Wort würde fallen.“

Was Du glaubst, wie Deine Kolleg:innen Dich erleben:

„Serviceorientiert, unkompliziert. Vermutlich auch: zu geduldig. Wir sagen selten Nein.“

Was Du glaubst, wie Bernhard M. Dich erlebt:

„Operativ top, strategisch zu leise. Ich glaube, genau das denkt er über mich.“
Dein Entwicklungswunsch
„Ich möchte loslassen lernen, ohne dass es sich wie Kontrollverlust anfühlt. Mein Team kann mehr, als ich es manchmal lasse.“
„Ich will bei Prozess- und Preisthemen hörbarer werden. Nicht lauter. Hörbarer.“
Deine Stärke und Dein Kryptonit, selbst benannt
„Meine Stärke: Ruhe, wenn es brennt. Und dass ich mein Wort halte.“
„Mein Kryptonit: Ich kann schlecht zusehen, wenn etwas liegen bleibt. Dann mache ich es selbst. Jedes Mal.“

Wirkungsdimension Führung

Die Perspektive Deiner Mitarbeitenden · 8 Gespräche · anonym

Das Idealbild Deiner Mitarbeitenden ist bemerkenswert einheitlich: eine Führungskraft, die Orientierung gibt, zutraut und den Rücken stärkt. In zwei dieser drei Punkte erleben sie Dich bereits sehr nah am Ideal.

Weiß ich, woran ich bin?

Was gut ankommt

Deine Zusagen gelten, Deine Entscheidungen sind frei von Launen, und wenn Du etwas entschieden hast, bleibt es verlässlich bestehen. Das gibt dem Team Sicherheit im Tagesgeschäft.

Wo Entwicklung gewünscht wird

Wenn viele Dinge gleichzeitig dringend sind, entsteht die Priorisierung vor allem in Deinem Kopf. Das Team erfährt die Reihenfolge oft erst daran, dass Du selbst eingreifst und Aufgaben an Dich ziehst. Entwickelt sähe das so aus: Du machst Prioritäten sichtbar, bevor es eng wird, und das Team kann selbst danach sortieren. Aus „Franziska regelt das schon“ würde „wir wissen, was zuerst kommt“.

Konkreter Wunsch

Bei Auftragsspitzen eine klare, ausgesprochene Reihenfolge statt „alles ist wichtig“.

Kann ich mich entwickeln?

Was gut ankommt

Du siehst Stärken und setzt Menschen entsprechend ein. Weiterbildungswünsche unterstützt Du ohne Zögern, und Anerkennung für gute Arbeit kommt regelmäßig und persönlich an.

Wo Entwicklung gewünscht wird

Verantwortung, die Du übergibst, wandert zurück zu Dir, sobald es kritisch wird. Mehrere Mitarbeitende beschreiben denselben Moment: Ein Thema eskaliert, und Du übernimmst, statt sie es zu Ende führen zu lassen. Gerade die Ambitionierten im Team erleben das als Bremse, obwohl sie wissen, dass Du es gut meinst. Entwickelt hieße das: Verantwortung bleibt auch im Sturm dort, wo Du sie hingelegt hast, und Du bist Sparringspartnerin statt Ersatzspielerin.

Ein zweiter Punkt: Kritisches Feedback kommt selten und weich verpackt. Leistungsunterschiede im Team werden nicht angesprochen, und das demotiviert am stärksten die, die viel tragen. Mehrere Mitarbeitende wünschen sich von Dir einen spürbaren Anspruch: die Sicherheit, dass gute Arbeit gesehen wird, und die Klarheit, dass es einen Unterschied macht, ob jemand sie liefert oder nicht. Entwickelt sähe das so aus: Dein Anspruch wird für alle sichtbar, Anerkennung bleibt persönlich, und beides zusammen zeigt dem Team, dass Leistung bei Dir zählt.

Konkreter Wunsch

Eigene Kundenbereiche durchgängig verantworten dürfen, ausdrücklich auch dann, wenn es schwierig wird.

Fühle ich mich gut aufgehoben?

Was gut ankommt

Das stärkste Thema in allen acht Gesprächen. Deine Rückendeckung nach außen gilt im Team als vorbildlich: Fehler werden intern geklärt und nach außen vertreten. Menschen fühlen sich von Dir als Menschen gesehen, mit dem, was sie gerade beschäftigt, nicht nur mit ihrer Auslastung.

Wo Entwicklung gewünscht wird

Die Fürsorge kippt gelegentlich in Überfürsorge. Du nimmst Belastung weg, statt gemeinsam zu klären, was das Team tragen kann und will. Entwickelt hieße das: fragen statt abnehmen. Die Botschaft „ich traue Dir das zu“ wirkt hier stärker als die Botschaft „ich halte Dir das vom Hals“.

Macht sie uns als Team stärker?

Was gut ankommt

Der Zusammenhalt ist gut, das Klima freundlich und hilfsbereit. Neue Teammitglieder werden schnell aufgenommen.

Wo Entwicklung gewünscht wird

Spannungen zwischen einzelnen Personen werden von Dir beruhigt und moderiert, aber selten wirklich geklärt. Unter der freundlichen Oberfläche bleiben Dinge liegen, die alle kennen und niemand benennt, etwa die ungleiche Verteilung der unbeliebten Aufgaben. Die Team-Meetings sind dafür ein Gradmesser: Sie sind dichte Statusrunden, in denen Grundsätzliches kaum Platz findet. Entwickelt sähe das so aus: Konflikte kommen auf den Tisch, solange sie klein sind, und die Meetings bekommen neben dem Status einen Teil, in dem das Team an sich selbst arbeitet.

Zum Team-stärker-Machen gehört aus Sicht Deiner Mitarbeitenden auch ein gemeinsamer Leistungsanspruch. Das Klima ist freundlich, die Messlatte dagegen bleibt oft unausgesprochen. Das Team wünscht sich, dass Du sie sichtbar hältst: klare gemeinsame Ziele und den Anspruch, dass alle ihren Teil tragen. Freundlichkeit und Anspruch schließen sich für Dein Team nicht aus; es wünscht sich von Dir ausdrücklich beides.

Konkreter Wunsch

Die Themen ansprechen, die im Raum stehen. Das Team formuliert es zuversichtlich: Es würde das aushalten, und zwar gut.

Wirkungsdimension Kooperation

Die Perspektive Deiner Kolleg:innen · 4 Gespräche · anonym

An den Schnittstellen zu Außendienst, Marketing, Logistik und Auftragsabwicklung bist Du eine geschätzte Partnerin; ein Thema sticht als Entwicklungsfeld heraus.

Kann ich mich auf Dich verlassen?

Was gut ankommt

Uneingeschränkt ja. Eine Formulierung aus den Gesprächen bringt es auf den Punkt: „Wenn der Innendienst etwas zusagt, ist es erledigt.“ Übergaben sind sauber, Absprachen halten, und in hektischen Phasen bleibt die Qualität stabil.

Wo Entwicklung gewünscht wird

Ein einziger, feiner Punkt: Du sagst auch dann zu, wenn Dein Team am Limit ist; das fällt den Kolleg:innen erst später auf. Ein frühes „das schaffen wir so nicht, lasst uns priorisieren“ wäre aus ihrer Sicht die verlässlichere Form der Verlässlichkeit.

Ziehen wir am selben Strang?

Was gut ankommt

Du denkst vom gemeinsamen Ergebnis her, nicht vom eigenen Bereich. Rechthaben interessiert Dich erkennbar nicht, Lösungen schon. Das macht die Zusammenarbeit mit Dir unkompliziert und angenehm.

Wo Entwicklung gewünscht wird

Bei Interessenkonflikten, etwa zwischen Sonderwünschen aus dem Außendienst und stabilen Prozessen, gibst Du oft nach, bevor die Interessen Deines Bereichs überhaupt auf dem Tisch liegen. Win-win braucht aber beide Seiten. Entwickelt hieße das: Du vertrittst die Anliegen des Innendienstes so selbstverständlich, wie Du die der anderen mitdenkst.

Machst Du uns besser?

Wo Entwicklung gewünscht wird

Das größte Entwicklungsfeld aus Sicht der Kolleg:innen, und es ist als Einladung formuliert. Du kennst Prozesse und Kunden wie kaum jemand im Haus, hältst dieses Wissen aber überwiegend im eigenen Maschinenraum, und den Status quo stellst Du selten in Frage. Entwickelt sähe das so aus: Deine Prozessideen kommen aktiv an die Schnittstellen, und Du sagst auch einmal „so machen wir das nicht mehr“. Die Kolleg:innen wünschen sich ausdrücklich mehr konstruktive Unruhe von Dir.

Konkreter Wunsch

Deine Sicht früh in laufende Vorhaben einbringen, konkret genannt wurde die CRM-Umstellung, und nicht erst, wenn das Konzept steht.

Kollegialität und Großzügigkeit

Hier gibt es nur Gutes: Du teilst Wissen bereitwillig, wenn man Dich fragt, gönnst anderen ihren Erfolg und stellst Dein Team ins Licht. Auffällig ist nur, wen Du dabei konsequent auslässt: Dich selbst.

Wirkungsdimension Verantwortung

Die Perspektive Deines Vorgesetzten Bernhard M. · nicht anonym

Bernhard M. hat sein Feedback im Wissen gegeben, dass es Dir namentlich zugeordnet wird. Sein Grundton durch das ganze Gespräch: hohe Wertschätzung, verbunden mit einer klaren Einladung.

Denkst Du ans große Ganze?

Bernhard M. beschreibt Dich als operativ herausragend: „Franziska ist das operative Rückgrat unseres Vertriebs.“ Strategische Beiträge von Dir erlebt er vor allem auf Nachfrage, selten aus eigenem Antrieb. Er wünscht sich Deine Innendienst-Realität als festen Bestandteil der Vertriebsstrategie, weil dort sichtbar wird, was draußen versprochen und drinnen gehalten werden muss. Er sagt dazu auch: Er will Dich künftig bewusster in diese Überlegungen einbeziehen, und erwartet dann, dass Du den Raum nimmst.

Wagst Du mutige Entscheidungen und konstruktiven Widerspruch?

Sein prägnantester Satz im Gespräch: „Wenn Franziska widerspricht, hat sie recht. Ich hätte das gern öfter und früher.“ Du widersprichst aus seiner Sicht selten in der Leitungsrunde, eher danach im Zweiergespräch, wenn überhaupt. Entwickelt hieße das für ihn: Dein Widerspruch kommt in den Raum, in dem die Entscheidung fällt, nicht in den Flur danach.

Vertrittst Du Dein Team und führst es zugleich?

Deine Loyalität zum Team steht für ihn außer Frage, Du vertrittst es überzeugend. Den Umgang mit der Sandwich-Position sieht er dagegen als Entwicklungsfeld: Druck von oben pufferst Du ab, indem Du und Dein Team mehr arbeiten, statt Zielkonflikte nach oben sichtbar zu machen und eine Priorisierungsentscheidung einzufordern. Entwickelt sähe das so aus: Du gibst Druck nicht ungefiltert weiter, aber Du machst ihn sichtbar, und Du holst Dir Entscheidungen, statt sie durch Mehrarbeit zu ersetzen.

Unterstützen wir einander?

Die Zusammenarbeit beschreibt er als vertrauensvoll und persönlich tragfähig. Sein einziger Punkt hier schließt an das Vorige an: Von Überlastung in Deinem Bereich erfährt er meist spät, oft erst, wenn sie schon abgearbeitet ist. Er würde es früher wissen wollen, ausdrücklich nicht als Schwäche, sondern als Steuerungsinformation.

Gehst Du reif mit Deiner Rolle um?

Hier ist sein Bild fast uneingeschränkt positiv: uneitel, lernbereit, Sache vor Bühne. Ein Wunsch bleibt: Du sollst Deine eigene Entwicklung so ernst nehmen wie die Deines Teams. Deine eigene Weiterbildung schiebst Du seit längerem auf, die Deiner Leute nie.

Seine konkreten Erwartungen und sein Angebot an Dich findest Du gesammelt im Kapitel „Erwartungen und Wünsche an Dich“.

Selbstbild und Fremdbild im Vergleich

Die Abweichung zwischen Selbstbild und Fremdbild ist kein Fehler im Bild, sondern die wertvollste Information dieses Berichts. Bei Dir gibt es eine große Deckung und drei aufschlussreiche Unterschiede.

Wo sich alle einig sind

Verlässlichkeit, Ruhe und Menschlichkeit werden von allen Seiten bestätigt, und zwar deutlicher, als Du sie selbst formulierst. Was Du nüchtern „mein Wort halten“ nennst, beschreibt Dein Umfeld als das Fundament, auf dem Team und Schnittstellen stehen.

Schutz oder Zutrauen

Du beschreibst Dich als Schutzschild für Dein Team. Dein Team wünscht sich von Dir aber nicht mehr Schutz, sondern mehr Zutrauen. Deine Sorge, als „Glucke“ zu gelten, bestätigt sich dabei nur halb: Nicht Deine Nähe ist das Thema, die wird geschätzt, sondern das Übernehmen. Der Unterschied ist entscheidend, denn er heißt: Du musst nicht auf Distanz gehen, nur auf Übernahme verzichten.

„Strategisch zu leise“

Deine Vermutung über Bernhard M. trifft in der Sache zu, aber nicht im Ton. Was Du als Defizit-Urteil befürchtest, formuliert er als Einladung mit konkretem Angebot. Zwischen „er hält mich für zu leise“ und „er hält mir die Tür auf“ liegt ein erheblicher Unterschied für Deinen nächsten Schritt.

Ein blinder Fleck

Die Wirkung des Nicht-Ansprechens von Leistungsunterschieden kommt in Deinem Selbstbild nicht vor, im Team dafür deutlich. Gerade Deine Leistungsträger:innen lesen Dein Schweigen als Gleichgültigkeit gegenüber dem Unterschied, den sie machen. Das ist vermutlich das Gegenteil Deiner Absicht, und genau deshalb lohnt es einen genauen Blick.

Die seltene Einigkeit beim Kryptonit

Dein selbst benanntes Kryptonit („dann mache ich es selbst, jedes Mal“) ist nahezu wortgleich das, was Mitarbeitende, Kolleg:innen und Bernhard M. beschreiben. Eine solche Übereinstimmung ist selten und eine sehr gute Ausgangslage: Du musst nichts erst entdecken, Du kannst direkt anfangen.

Erwartungen und Wünsche an Dich

Gesammelt aus allen Gesprächen, nach Gruppen geordnet

Aus Deinem Team
  • Bei Auftragsspitzen eine ausgesprochene Prioritäten-Reihenfolge statt „alles ist wichtig“.
  • Verantwortung, die übergeben wurde, bleibt auch in kritischen Momenten beim Team; Du begleitest, statt zu übernehmen.
  • Konkretes Feedback auch dann, wenn es unbequem ist, ein spürbarer Leistungsanspruch und ein sichtbarer Umgang mit Leistungsunterschieden.
  • Team-Meetings mit einem Teil, in dem Grundsätzliches und Spannungen Platz haben, nicht nur Status.
Aus dem Kollegenkreis
  • Frühzeitig Bescheid geben, wenn die Kapazität eng wird, statt still zu puffern.
  • Prozess- und Kundenwissen aktiv an die Schnittstellen bringen, auch ungefragt.
  • In bereichsübergreifenden Projekten früh Position beziehen, konkret bei der CRM-Umstellung.
Von Bernhard M.
  • Pro Leitungsrunde mindestens ein eigener Vorschlag; Widerspruch im Raum statt im Nachgang.
  • Kapazitätsampel und gemeinsame Quartals-Priorisierung.
  • Rund 20 Prozent Deiner Zeit für die Weiterentwicklung des Innendienstes, mit seiner Unterstützung.

Zum Einordnen: Diese Liste ist kein Aufgabenkatalog, den Du abarbeiten sollst. Sie ist das Rohmaterial für die Erwartungsklärung mit Deinem Team, Deinen Kolleg:innen und Bernhard M. Was davon Du aufgreifst, in welcher Reihenfolge und in welcher Form, entscheidest Du.

Wie es weitergeht

Diesen Bericht besprichst Du im Coaching-Gespräch mit Julia Halwax. Dort sortierst Du Deine Resonanz: Was bestätigt Dich, was überrascht Dich, was widerspricht Deinem Bild? Daraus wählst Du ein bis zwei Entwicklungsfelder aus, nicht mehr. Bewegung entsteht nicht durch die Länge der Maßnahmenliste, sondern durch Klarheit an der richtigen Stelle.

Ein empfehlenswerter zweiter Schritt ist die Erwartungsklärung mit den Menschen, die hier zu Wort gekommen sind: mit Deinem Team, an den Schnittstellen und mit Bernhard M. Vieles von dem, was in diesem Bericht steht, ist weniger ein Entwicklungs- als ein Klärungsthema, und Klärung geht schneller, als man denkt.

Und vielleicht als letzter Gedanke vorab: Dieses Feedback zeichnet das Bild einer Führungskraft, der man viel zutraut. Am deutlichsten wünschen sich alle Beteiligten, dass Du das auch tust.

Musterbericht — alle Personen, Aussagen und Inhalte sind fiktiv. Echte Berichte entstehen aus den realen Dialogen und werden ausschließlich der Fokusperson und den vereinbarten Empfänger:innen zugänglich gemacht.

Der nächste Schritt

Qualitatives Feedback für Ihre Entwicklung als Führungskraft!

Ein halbstündiges Gespräch genügt: Wir klären, ob das 360°-Feedback mit antonia zu Ihrem Entwicklungsprozess passt — und wie ein erster Durchlauf aussehen könnte.

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